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Brennholzknappheit

08.01.2007

Brennholz wird in Deutschland knapp – Importware aber oft von zweifelhafter Qualität

Brennholz wird in vielen Forsten zur Mangelware. Als umweltfreundlicher, günstiger und nicht zuletzt gemütlicher Brennstoff, erfreut sich das Brennholz heuer einer wahren Renaissance. Allerdings wird der regenerative Brennstoff fast schon zu begehrt, denn vielerorts kann der Forst die Nachfrage nur noch leidlich bedienen. Und die logische Folge aus der zu hohen Nachfrage und dem nicht ausreichenden Angebot sind extrem hohe Preise. So verzeichnen die Waldbesitzer bei Versteigerungen von Schlagraumlosen im Vergleich zum Jahr 2001 eine Steigerung des Preises pro Ster um das Drei- bis Fünffache.

Der hohe Preis und der Mangel am Brennholz führen inzwischen dazu, dass der „Brennholzklau“ in Wald und Flur umgeht. So kommt es nicht selten vor, dass ein Selbstwerber das mühevoll aufgearbeitete Brennholz nicht mehr am Lagerplatz vorfindet, wo er es sauber zum Trocknen aufgesetzt hat.

Auch für Kunden, die ihr Brennholz beim Händler ofenfertig beziehen, ist der Preisanstieg spürbar. So werden je nach Region für trockenes, ofenfertiges Buchenbrennholz der Standardlänge 30-33 cm zwischen 50 und 80 Euro je Schüttraummeter (srm) verlangt. Viele Kunden werden darum dazu verleitet, günstiges importiertes Brennholz zu kaufen. Aber vorsicht! Zwar können die deutschen Brennholzhändler, die regional ihr Holz beziehen mit den Preisen aus den Ostregionen nicht konkurrieren, jedoch ist deren Ware in der Qualität meist weit besser und der Kunde kann sicher sein, dass es sich dabei nicht um Holz handelt, welches durch unverantwortlichen und umweltschädlichen Raubbau geerntet wurde. Deshalb unser Aufruf an alle Brennholzkunden: „Billiger ist nicht gleich besser!“